Erleben, wie das Werk zu Kunst wird

Kamen. Kunst erleben in Kamen! Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Kunstwerk entsteht; wer sich dafür interessiert, welche Gedanken und Gefühle Künstlerinnen und Künstler zu ihren Arbeiten inspirieren; wer sich für die unterschiedlichen handwerklichen Techniken von Kunstschaffenden begeistern kann; und wer mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen möchte, für all diejenigen sind die Offenen Ateliers am Sonntag, dem 17. Juli, Ausgangspunkt für eine ungewöhnliche Entdeckungsreise. Eine Entdeckungsreise, bei der man Kamener Künstlerinnen und Künstlern, Designern und Galeristen bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen kann.

„Es ist eine Gelegenheit, Kunst in ihrem Entstehungsprozess zu erleben“, sagt Reimund Kasper, selbst einer der beteiligten Künstler, und einer, der schon vor zwei Jahren bei der Premierenveranstaltung treibende Kraft war. Petra Eckardt, ebenfalls zum zweiten Mal dabei, freut sich darauf, Kunstinteressierte in ihrem Atelier begrüßen zu können. „Die Resonanz beim letzten Mal war überwältigend.“

Auch die Goldschmiede Telgmann freut sich auf neugierige Besucher. Gregor und Stephanie Telgmann wollen an diesem Tag Silber hauen. Voller Vorfreude ist auch Guido Muermann, der aus Holz und Kunststoff Materialbilder und Objekte schafft.

Im Atelier von Petra Zapatero dürfen Besucher sogar selbst Hand anlegen, bei der Gestaltung einer Leinwandinstallation. Sieben Keilrahmen hat die Malerin miteinander verbunden. Die sollen am 17. Juli gemeinsam bemalt werden. Andere handwerkliche Fähigkeiten demonstriert Karin Seim im Atelier des Künstlerbundes Schieferturm. Sie wird im Beisein ihrer Besucher Speckstein künstlerisch bearbeiten.

Eigens für diesen Tag der Offenen Ateliers bietet die Gästeführergilde zwei geführte Radtouren an. Start ist jeweils um 14 Uhr auf dem Alten Markt. Eine Tour führt von hier aus zu den Künstlern im Stadtteil Methler, die andere in Richtung Heeren-Werve.