Fußgängerzone wird autofrei

Kamen. Ab Montag soll der Verkehrsstress in der Fußgängerzone ein Ende finden. Die städtischen Baustellen schreiten voran. Mit Asphaltierung der Einmündung von Kamp-straße und Nordenmauer soll die Verkehrsumleitung durch die Fußgängerzone aufgehoben werden.

Die Gestaltung des Platzes vor dem Severinshaus als neue Verbindung zwischen Fußgängerzone und Klinik hatte diese Umleitung erzwungen. Ab Montag sollen das Parkhaus am Severinshaus, angrenzender Einzelhandel und die Kampstraße über die Nordenmauer von Westen kommend wieder erreichbar sein.

Anwohner fürchten Gewöhnungsfrist

Damit kann der Kampstraßenverkehr auch hierüber abgewickelt werden und muss nicht mehr durch die Weststraße fließen. Die Schilder, die das derzeit zulassen, werden Montagnachmittag demontiert. Anwohner reagieren erleichtert. Sie sorgen sich aber auch, dass es eine Weile dauern könnte, bis Autofahrer die Rückkehr zur alten Regelung wieder registriert haben werden.

Komplett durchfahrbar bis zum Kreisel am Krankenhaus wird die Nordenmauer aber erst Ende September sein. Bis dahin sollen die Arbeiten komplett beendet werden. Ganz zur Ruhe kommt die nördliche Innenstadt übrigens auch danach nicht. Im Herbst, kündigt Josef Jungmann für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung an, wird auf dem Ostring der Kanal erneuert (Bericht auf dieser Seite).

Fortschritte meldet die Stadt auch am Bahnhof. Der Bauabschnitt von Rathaus bis Busbahnhof ist weitgehend fertig gestellt. Nun folgen Kanal- und Straßenbau zwischen Bahnhof und neuem Parkhaus bis zur Polizeiwache. Die Unterführung nach Südkamen für Fußgänger und Radfahrer ist bereits wieder problemlos zugänglich. Als letzter Bauabschnitt folgt im Bahnhofsumfeld noch die Umgestaltung des Abschnittes Bahnhofstraße zwischen Rathaus und Maibrücke.

Auch in Methler ist eine Baustelle, die Erneuerung des Kreisels an der Einsteinstraße, weitgehend fertiggestellt. Hier stehen noch Markierungsarbeiten aus und die Gestaltung des Kreiselinneren. Wie berichtet will die Stadtverwaltung hier eine Idee aus ihren eigenen Reihen für ein Kunstobjekt mit Stadtteilbezug realisieren. Auf der Königstraße dagegen haben die Arbeiten gerade erst begonnen, ein halbes Jahr Bauzeit ist hier eingeplant.