Radarmessungen

Kamen.Radarmessungen legen den Schluss nahe: So schnell wie von Kritikern geargwöhnt wird auf der Nordenmauer vor dem Severinshaus nicht gefahren. 76 Prozent des gemessenen Verkehrs war mit weniger als 20 km/h unterwegs.

Beigeordneter Reiner Brüggemann sieht durch das Ergebnis die Einschätzung der Verwaltung bestätigt. Die hatte entgegen kritischer Stimmen aus Politik und Bürgerschaft die gefundene Lösung für einen gemeinsamen Verkehrsraum für Autos und Fußgänger verteidigt. Man habe an einem Donnerstag bei offenem Wetter von 7 bis 21 Uhr gemessen. Nur 2 Prozent der Fahrzeuge fuhren schneller als 30 km/h, der Negativrekord lag bei 44.

Allerdings: Die Untersuchung zeigte erhebliche Verkehrslast auf der Straße mit rund 7000 Fahrzeugen pro Tag. Die Stadt sieht keinen Anlass für Korrekturen, von denen auch kein deutlicher Zugewinn zu erhoffen sei. Offenbar werde dort mit vertretbarer Geschwindigkeit gefahren. Ausgeschildert ist der Bereich für 10 km/h. Querungshilfen seien nicht weit entfernt.

Man werde den Standort auch künftig weiter im Blick behalten, kündigt Reiner Brüggemann an.