Guntram Schneider ehrt SPD-Jubilare

Jubilare des SPD-OV Methler im NOv. 2012
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider bei Jubilarehrung in Methler
Arbeitsminister NRW Guntram Schneider hält Laudatio auf Jubilare des Ortsvereines Methler im Nov. 2012

Methler. Bei der diesjährigen Jubilarehrung des SPD-Ortsvereins Kamen-Methler wurden die Jubilare von einem besonderen Gast geehrt. Der Arbeitsminister des Landes NRW Guntram Schneider kam dieser Aufgabe gerne nach und begann seine Rede mit einem Paukenschlag: „Ich bewundere alle die es so lange in der Partei ausgehalten haben“, sagte er mit einem Schmunzeln, denn so Schneider weiter „niemals kann man mit einer Partei hundertprozentig übereinstimmen, dennoch sei die SPD die einzige Partei, die sich permanent und vehement für Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt habe und das ist insbesondere aktuell wieder nötig“.

Schneider kam dabei auf arbeitsmarktpolitische Themen, wie der Notwendigkeit eines Mindestlohns zu sprechen aber auch auf Familienpolitik: „Wir sind die Partei, die in den 70er Jahren dafür gesorgt hat, dass Frauen auch ohne Genehmigung ihres Mannes einen Arbeitsvertrag unterschreiben dürfen. Das war gesellschaftlicher Fortschritt!
Die Anderen versuchen diesen Fortschritt über Maßnahmen, wie das Betreuungsgeld wieder zurückzudrehen.“

Guntram Schneider konnte an dem Abend eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Werner Klang wurde für die 65jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Klang war 1947 direkt nach seiner Zeit als Kriegsgefangener in die SPD eingetreten und hat der Partei bis heute die Treue gehalten.

Ein 40jähriger Jubilar nutzte die Feierstunde um Danke zu sagen, Hermann Hupe. Der Bürgermeister betonte: „Ich bin ein Kind dieses Ortsvereins und möchte mich für die Unterstützung dieses Ortsvereins im besonderen Maße bedanken.“

Neben Werner Klang und Hermann Hupe wurden folgende weitere Jubilare geehrt: Markus Höper (25 Jahre), Heinrich Höveken (25), Ferdinand Hanke (40), Anni Hänseroth (40), Wilfried Hess (40), Johanna Jänsch (40), Günter Knaak (40), Werner Knöpper (40), Wilhelm Koller (40), Ulrich Nixdorf (40), Helmut Sass (40), Gerda Sass (40), Klaus Scholz (40), Wolfgang Schwaake (40), Reinhard Skodd (40), Ronald Sostmann (40) und Doris Steeg (40).