Neue Leuchten entlasten Stadt

Kamen. Stadt und GSW wollen zeitnah mit der verstärkten Umrüstung von Straßenlaternen auf energiesparende Technik beginnen. Erheblichen Einspareffekten gehen beträchtliche Investitionen voraus.

Mehr als 5000 Leuchtenköpfe zählen die GSW in Kamen. Die verbrauchen im Jahr 2 Millionen kwh, genug Strom für 500 private Haushalte. Ein knappes Drittel der Leuchten erfüllt moderne Standards.

481 veraltete U-Leuchtröhren könnten nach Untersuchungen der GSW ersetzt werden durch 466 LED-Leuchtköpfe bei gleicher Ausleuchtung, aber nur einem Drittel der Leistung. 21000 Euro jährlich würden so gespart. Die GSW halten diese Maßnahme in 2013 für realisierbar.

In 1410 Leuchtköpfen in der Stadt stecken Quecksilber-Dampfleuchten, deren Handel die EU ab 2015 nicht mehr zulässt. Der Austausch von 118 davon gegen 100 moderne Leuchten würde ohne Helligkeitsverlust 8000 Euro Einsparung bringen. Das könnte Zug um Zug ab 2014 geschehen.

Die Stadtverwaltung will die erforderlichen Investitionen durch ein Vertragswerk mit den GSW über zehn Jahre strecken. Geprüft wird noch, ob weitere Spareffekte durch Lampenreduzierung sinnvoll sind.