Badentscheidung: SPD nimmt Workshops und Einwohnerversammlung ernst

Die Kamener SPD-Ratsfraktion reagiert auf die Forderung der Kamener CDU ein Zentralbad mit Bergkamen zu realisieren. „Der Stadtrat hat in seiner Sitzung im März beschlossen, eine Einwohnerversammlung zum Thema zur Neuausrichtung der Bäderlandschaft in Kamen durchzuführen. Dieser Beschluss war einstimmig. Welchen Wert hat aber eine solche Versammlung, wenn man vorher bereits eine Entscheidung fällt“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Daniel Heidler. „Wir nehmen die Einwohnerversammlung am 13. Mai sehr ernst und erhoffen uns weitere Argumente, die in den Entscheidungsprozess unserer Fraktion mit einfließen werden.“
Daniel Heidler weist darüber hinaus darauf hin, dass die SPD bereits Gespräche mit Kamener Schwimmsportvereinen und Vertretern der Kamener Schulen gesucht hat. „Nach dem Gutachten der Firma Altenburg, das ein Zentralbad für Kamen und Bergkamen empfahl, haben die Experten des Kamener Schul- und Schwimmsports deutlich gemacht, dass ihre Aktivitäten in einem Zentralbad auf Bergkamener Boden nicht mehr möglich wären. Dieses war der Ausgangspunkt für die nun auf dem Tisch liegenden Kombibadüberlegungen“, macht Daniel Heidler deutlich, wie der Diskussionsprozess bisher gelaufen ist.
„Als Kamener SPD-Fraktion sind wir daran interessiert, eine Lösung zu finden, die für alle Kamener tragbar ist. Freizeit-, Vereins- und Schulschwimmen muss in Kamen weiter möglich sein. Dieses ist bei der seitens der CDU nun in den Raum geworfenen Lösung absolut ausgeschlossen“, stellt Daniel Heidler klar.
Dass die Kamener Grünen sich erneut der Positionierung der CDU anschließen, überrascht wenig. Es wirkt allerdings wenig seriös, wenn bei einer Zentralbadentscheidung auf weniger Kosten verwiesen wird, ohne deutlich zu machen, dass auch ein Zentralbad von beiden Kommunen getragen werden muss“, erklärt Daniel Heidler abschließend.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Heidler
Vorsitzender