Offener Programmprozess beendet – SPD verabschiedet Wahlprogramm

Es ist vollbracht. Die Kamener SPD verabschiedete am Mittwoch in der Stadthalle ihr Wahlprogramm für die Jahre 2020 bis 2025. Damit endete zunächst ein offener Programmprozess, in dem sowohl die vier SPD-Ortsvereine (Mitte, Methler, Heeren-Werve und Südkamen) engagiert mit ihren Mitgliedern über den ersten Programmentwurf diskutierten, aber auch Vereine, Verbände und Organisationen die Gelegenheit bekamen, sich zum Programmentwurf der Kamener Sozialdemokraten zu äußern: „Die mit den Ortsvereinen abgestimmte Version des Programms ist an Kamener Vereine und Verbände gegangen, mit der Bitte, zum Programm Stellung zu nehmen. Aus den Rückmeldungen wurden weitere Aspekte in das Programm eingearbeitet“, berichtete SPD-Stadtverbandsvorsitzender Denis Aschhoff.

„Die SPD stellt sich immer dem Dialog über Entscheidungen im Stadtrat, aber ein derart offener Programmprozess war für uns etwas ganz Neues“, sagt der SPD-Spitzenkandidat Daniel Heidler. Er machte aber auch klar, dass Offenheit nicht Beliebigkeit bedeutet: „Ein Programm der SPD ist immer den Zielen der Teilhabe, der Gerechtigkeit und der Solidarität verpflichtet“. In diesem Sinne diskutierten die vier Spitzen der Reserveliste für die Kommunalwahl (Daniel Heidler, Carina Feige, Christiane Klanke und Denis Aschhoff) die Themenschwerpunkte unter dem Motto „Gutes erhalten – Zukunft gestalten“ des Programms.

Christiane Klanke, 1. stellv. Fraktionsvorsitzende, machte deutlich:  „Wir behalten die ganze Stadt im Blick und achten deshalb auch auf diejenigen, die unsere besondere Unterstützung benötigen.“ In diesem Kontext hob sie die Bedeutung des kommunalen Präventionskonzeptes und die Bedeutung der Schulsozialarbeit hervor.

Carina Feige (stellv. Vorsitzende der SPD in Kamen) stellte die Bedeutung der Ortsteile für die Menschen in unserer Stadt heraus: „Wir sind alle Kamener, aber wir sind auch angewiesen auf gute Strukturen in jedem Ortsteil. Diese wollen wir erhalten und wo es möglich ist stärken.“

Eine große Bedeutung nahm auch das Thema Umwelt und Mobilität auf dem Podium ein. Alle vier machten deutlich, dass man insbesondere in diesem Kontext Ziele visionär angehen wird und stellten Parallelen zur Renaturierung der Seseke her: „Wer hätte vor 30 Jahren gedacht, dass die Seseke ein Refugium für die Natur wird und den Menschen eine derartige Lebensqualität bietet?“, verwies Daniel Heidler auf seine eigene Kindheit. Die nächste Vision: Der öffentlichen Personennahverkehr muss attraktiver gestaltet werden: „Wir brauchen eine bessere Taktung und ein einfaches Tarifsystem“, machte Christiane Klanke die Absicht der SPD deutlich.

Das gesamte Programm kann bald auf der Homepage der SPD nachgelesen werden oder jetzt schon unter kamen@gutfuerunsalle per E-Mail angefordert werden.

Quelle: SPD Kamen