Unser Sport braucht Verlässlichkeit

Die Stadt Kamen bekommt leider keine Sportstättenförderung aus dem Förderprogramm zur Verbesserung der Sportinfrastruktur in den Kommunen des Landes NRW für die Laufbahn im Stadtteil Heeren-Werve, die u.a. von der TG Heeren aber auch von Schulen genutzt wird.

Die SPD-Fraktion zeigt sich frustriert über diese Entscheidung und kritisiert das zuständige CDU-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: „Der Sport ist ein wichtiger Integrationsfaktor für Menschen, der Teilhabe schafft und das gesellschaftliche Miteinander fördert. Das ist somit mindestens ebenso wichtig, wie die Förderung der Innenstädte“, merkt SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler an und nimmt damit Bezug auf die Förderung zur Vermeidung von Leerständen in der Kamener Innenstadt.

„Wir freuen uns über die Förderung an der einen Stelle, aber es zeigt, dass es bei dieser Landesregierung eine einseitige Ausrichtung gibt. Das städtische Leben ist durch das Miteinander im Sport und im Verein lebendig. Was wäre eine Stadt ohne die vielen Ehrenamtler, die in ihrer Freizeit Kindern Fairplay und Spaß am Engagement beibringen?“, ergänzt Joachim Eckardt, Vorsitzender des Schul- und Sportausschusses.

Es wurde seitens der Landesregierung mehrfach suggeriert, dass die Förderung erfolgen wird, nun müssen die Vereine in Heeren erneut warten. „Der Sportplatz in Heeren muss dringend seine Laufbahn bekommen. Wir werden nun bei der Verwaltung anfragen, welche Möglichkeiten es gibt, für die Vereine nun eine Verlässlichkeit herzustellen“, sagt Daniel Heidler. Die Kosten für die Erneuerung der Laufbahn liegen etwa bei 300.000 Euro.

„Die Vereine und die Kommunen insgesamt brauchen Verlässlichkeit. Dass dieses Förderprogramm nun wiederholt überzeichnet ist, zeigt, dass die Landesregierung die Investitionsnotwendigkeiten in Sportstätten völlig falsch bewertet. „Dies liegt auch an der Finanzsituation der Kommunen in NRW insgesamt. Dieses sollte für die Landesregierung ein Fingerzeig sein“,  erklärt Daniel Heidler abschließend.

Quelle: SPD Fraktion