SPD-Fraktion Kamen zieht eine differenzierte Bilanz aus dem Händlergespräch

Das Händlergespräch, das die Kamener SPD-Fraktion mit Kamener Händlern geführt hat, ergab ein differenziertes Ergebnis.

„Scharfe Kritik gab es an den komplizierten und nicht ausreichenden Hilfen des Bundes“, skizziert Bastian Nickel einen wesentlichen Kritikpunkt. „Zudem ist es ein großes Problem, dass keine nachhaltige Perspektive geschaffen wird. Wann und unter welchen Bedingungen darf wieder geöffnet werden? Das ist die große Frage“, ergänzt das SPD-Ratsmitglied, dass den Austausch organisiert hatte.

Es gibt aber auch durchaus Positives, wie SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler ergänzt: „Die Krise hat die Händlergemeinschaft erkennbar enger zusammenrücken lassen. Aus diesem erstarkten Zusammenhalt lassen sich gewiss neue Initiativen nach dem Lockdown erarbeiten.“ Zuspruch bekam die SPD-Fraktion für ihren Antrag, die Gebühren für die Nutzung städtischer Außenflächen auszusetzen. „Wir freuen uns, dass auch dieses bescheidene Signal an unsere Händler und Gastronomen wahrgenommen wurde“, ergänzt Daniel Heidler weiter.

Natürlich gab es weitere Ideen und Anregungen, wie man an dem Ziel einer lebendigen Innenstadt weiterarbeiten kann. Daniel Heidler und Bastian Nickel wollen diese Ideen nun für den Arbeitskreis „Wirtschaft“ der SPD-Fraktion aufbereiten. „Sicherlich werden aus diesem guten Austausch konkrete Antragsideen entstehen. Und zwar nicht nur für die Innenstadt, sondern auch für unsere Nebenzentren in den Stadtteilen“, sind sich beide sicher.

An dem ZOOM-Gespräch nahmen neben Kaufleuten aus Kamen auch der Vorsitzende der KIG, Rene Hanck, und der Vorsitzende von Wir in Heeren-Werve, Juan Leon Diaz Sanchez, teil.

 

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Heidler
Vorsitzender