SPD schlägt Veranstaltungen-Reihe für die Innenstadt nach dem Lockdown vor

Die SPD will der Innenstadtgastronomie und dem Innenstadthandel helfen, indem sie die Verwaltung durch einen Antrag auffordert, ein kleines Veranstaltungsformat („Standby-Veranstaltungs- und Kulturprogramm“) aufzulegen.

„Es ist klar, dass die Zeit der Großveranstaltungen noch lange nicht wieder da ist, aber wir müssen im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten darauf schauen, dass wir Handel und Gastronomie wieder auf die Beine helfen“, erklärt  SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler.

Der SPD schwebt dabei vor, für die Zeit von Mai bis September eine Reihe von kleinen Veranstaltungen in die Innenstadt zu holen, die den einen oder anderen zum Verweilen einlädt. „Wir haben in unserem Gespräch mit den Händlern erfahren, dass jede Veranstaltung auch Frequenz in den Geschäften und der Gastronomie bringt“ , berichtet Bastian Nickel, der für die SPD-Fraktion einen Austausch mit den Händlern organisiert hatte.

Einen Finanzierungsvorschlag legt die SPD gleich mit vor:  Die nicht verausgabten Gelder für Großveranstaltungen sollen für das kleine Veranstaltungskonzept reaktiviert werden: „Wir sind uns sicher, dass das Geld gut angelegt ist und einen Beitrag dafür tragen kann, dass Handel und Gastronomie aus der Krise kommen“, so Heidler abschließend.

Nach dem Brief der Vorwoche zur Unterstützung der Gastronomen und des Handels setzt die SPD-Fraktion mit diesem Antrag einen weiteren konkreten Vorschlag aus dem Fraktionsarbeitskreis „Wirtschaft“ um.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Heidler