„STADTLEUCHTEN“ UND ADVENTSMARKT SOLLEN 2021 STATTFINDEN – WINTERWELT VIELLEICHT – KIRMES UNWAHRSCHEINLICH

Kamen. Im Herbst und Advent stehen – wenn es die dann aktuelle Corona-Situation erlaubt – noch eine Reihe von städtischen Veranstaltungen an, auf die sich die Kamener freuen können.

Auf Anfrage verriet Wirtschaftsförderin und Beigeordnete Ingelore Peppmeier in der letzten Sitzung des Kulturausschusses, dass in diesem Jahr wieder das „Kamener Stadtleuchten“ und der Adventsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz geplant sind. Von Freitag, 1. Oktober, bis Sonntag, 3. Oktober, sollen an der Seseke und in der City wieder „die Lampen angehen“. In Kooperation mit dem Lippeverband, der wieder für die Beleuchtung sorgen soll, sowie den GSW und der Sparkasse, wird ein ähnlich buntes Programm wie im letzten Jahr auf die Beine gestellt. Von der in Lichtkunst erstrahlenden Seseke, an deren Ufern sich wieder geheimnisvolle Wasserwesen tummeln sollen, bis hin zum Markt und zum Platz an der Platane in der Fußgängerzone erstreckt sich die Veranstaltungsfläche. Das Live-Programm soll auch bei der zweiten Ausgabe wieder aus Walking-Acts, Standup-Comedy und einem Musikprogramm bestehen, für das die Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig bereits Unterstützung zugesagt hat. Möglicherweise gibt es obendrein auch noch einen verkaufsoffenen Sonntag: „Da der Hansemarkt als satzungsgemäß festgelegter Termin für einen verkaufsoffenen Sonntag möglicherweise ausfällt und der Termin zum Frühlingsmarkt coronabedingt bereits ausgefallen ist, wird der Sonntag des Stadtleuchtens derzeit als Ersatztermin geprüft“, erklärt Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier. Ein Beteiligungsverfahren laufe aktuell.

Am ersten Adventswochenende soll auch wieder ein Adventsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz stattfinden, der 2019 auf eine hervorragende Resonanz stieß und im letzten Jahr wegen der Pandemie ausfallen musste. „Auch an dieser Veranstaltungen planen wir schon mit Hochdruck“, verrät Beigeordnete Peppmeier im Gespräch mit KamenWeb.de. Zusammengearbeitet werde in der Planung mit Marktbeschickern aus der eigenen Stadt, das Interesse sei insgesamt groß. Der „kleinste Weihnachtsmarkt der Welt“ solle möglichst sogar etwas ausgeweitet werden, indem die bisherige Winterwelt-Bühne zum Willy-Brandt-Platz verfrachtet wird. Auf der solle dann das Kulturprogramm stattfinden, bei dem die Stadt einmal mehr auf das tatkräftige Engagement von Laut&Lästig hofft. Außerdem sei geplant, neben den bewährten Mitmach-Aktionen für Kinder ein Bildhauerzelt einzurichten, in dem live zugeschaut werden kann, wie Skulpturen entstehen. Wenn die Delta-Variante beziehungsweise das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen, darf man jetzt schon gespannt sein.

Ob die Winterwelt ausfallen wird, stehe noch nicht fest, erklärt Wirtschaftsförderin Peppmeier. Die Verwaltung stehe im Austausch mit dem Betreiber der Eisbahn, um Sicherheits- und Hygienekonzepte auszuloten, mit denen etwa eine Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen unter Corona-Bedingungen ermöglicht werden könnte. Sollten in diesem Zeitraum verschärfte Maßnahmen notwendig sein, müsse man kurzfristig reagieren können. Schlechte Karten für ihr diesjähriges Stattfinden hat indessen die Herbstkirmes. Da man den Markt nicht wie eine Fußgängerzone absperren kann, sei es nicht möglich, die Besucherzahlen kontrollierbar zu halten. Falls bis dahin nicht zu entsprechenden Lockerungen kommt, sieht die Beigeordnete kaum eine Möglichkeit für die Veranstaltung. Und diese sind mit Blick auf die Delta-Variante schon jetzt eher unwahrscheinlich.

Quelle: kamenweb.de Alex Grün