Nach Rückzugs-Ankündigung der Volksbank: Die Ortsmitte Heeren- Werve auch unter schwierigen Bedingungen aktiv gestalten

Wir sind enttäuscht über den Rückzug der Volksbank aus der Ortsmitte Heeren-Werve.

Den Begriff enttäuscht benutzen wir bewusst, denn wir hätten uns erhofft, dass die Volksbank in der Ortsmitte, im Dorf, bleibt. Vor allem für die Menschen, die der Bank im täglichen Austausch von Ort vertrauen schenken. Den Begriff entsetzt, wie ihn andere Kommunalpolitiker nutzen, verwenden wir bewusst nicht, denn das Wort impliziert, es handle sich um einen überraschenden, plötzlichen Umstand, der zur kompletten Handlungsunfähigkeit führt. Und das sehen wir noch nicht so.

Weiterhin engagierter Einsatz für ein liebenswerten Dorfkern

Für uns ist klar, dass Kommunalpolitik und auch kommunale Wirtschaftsförderung auf privatwirtschaftliche Entscheidungen keinen Einfluss nehmen kann. Man muss festhalten, dass die Volksbank eigene Entscheidungsgrundlagen hat, die sie am Ende vor den Eigentümern der Genossenschaft rechtfertigen muss. Inwieweit möglicherweise Kundenverluste durch den verlorengegangene Anlaufpunkt eintreten, muss der Vorstand der Volksbank selbst abwägen.

So oder so werden wir den Kampf für einen attraktiven und liebenswerten Dorfkern in Heeren-Werve nicht aufgeben.

Zusammen mit der Volksbank nach Lösungen suchen

Jutta Maeder und Daniel Heidler haben am Montag an einem Austausch auf Einladung der Volksbank teilgenommen und ziehen zumindest ein Fazit: Auch die Volksbank hat Unterstützungsangebote gemacht. Auch diese gilt es anzunehmen für eine gute Ortsmitte. Es ist gut, dass der Gesprächsfaden nicht abgerissen ist und wir gemeinsam über Lösungen nachdenken, die den Bürger:innen Erleichterungen geben.

Quelle: SPD-Fraktion