Der nächste Strukturwandel steht bevor: Wirtschaftsausschuss informiert sich über das 5-Standorte Programm

Bis 2038 will die Bundesrepublik Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Von dieser ökologischen Zielsetzung ist der Kreis Unna in besonderer Weise betroffen, weil hier Kohlekraftwerkstandorte sind, die für Arbeitsplätze und Wertschöpfung sorgen.

Das heißt, erneut steht ein Strukturwandel bevor: „Strukturwandel können wir aber, wie wir schon mehrmals beweisen haben“, erklärt der stellv. Vorsitzende des Wirtschaftsausschuss Daniel Heidler (SPD). Zuversichtlich ist Heidler auch, weil es für die fünf Standorte, die vom Ausstieg aus der Kohle besonders betroffen sind, insgesamt 662 Millionen Euro zur Verfügung stehen, um den Strukturwandel proaktiv gestalten zu können.

Unterschied: Dieses mal produktive Gestaltung möglich

„Dies ist der wesentliche Unterschied zu früheren Umbrüchen, die erst im Nachhinein gestaltet werden konnten. Nun haben wir Zeit mit innovativen Ideen an den Start zu gehen und diese auf Förderfähigkeit prüfen zu lassen. Ich bin sicher, dass auch Kamen, mit seinen vielen innovativen Standorten einen förderfähigen Beitrag für die Zukunft liefern wird“ , erklärt Daniel Heidler.

Entscheidend: Nachhaltigkeit des Projektes

Unter welchen Bedingungen eine Förderung gewährt wird ,erklärte Isabel Rulff von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Unna (WFG): „Zentral für eine Projektförderung ist die zukünftige Wertschöpfung und Nachhaltigkeit eines Projekts.“

Quelle: SPD-Fraktion Kamen