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Künstlerbund präsentiert sich in der Galerie sohle 1
Kamen. In diesem Jahr feiert der „Künstlerbund Schiefer Turm“ aus Kamen sein 20-jähriges Bestehen. Ein guter Grund, einmal wieder außerhalb der Sesekestadt Kunstwerke zu präsentieren. Am Sonntag startet in der Städtischen Galerie sohle 1 im Stadtmuseums in Bergkamen-Oberaden die erste Ausstellung in der Nordbergstadt.
Schon vor anderthalb Jahren gab es den ersten Kontakt zwischen Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel und Petra Eckardt, der Leiterin der Künstlergruppe. Die Ausstellung trägt den Titel „R 255 – G 255 – B255“. „Diese Angabe kommt aus dem Farbmischsystem im PC, wenn man die Farbe weiß erzeugen möchte“, erklärt der zweite Vorsitzende Peter Bucker.
Vor einem Jahr waren die Mitglieder der Gruppe bei einem Sommerfest im Rahmen der Kulturreihe SummerLife an einem Event mit künstlerischer Note beteiligt und sorgten mit Stoffbahnen und Tüchern dafür, dass aus der Weißen Straße eine begehbare Kunstinstallation wurde.
Die neue Ausstellung ist nun Fortsetzung und Neuaufnahme des Themas zugleich. Rund 80 Prozent der Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Plastik und Skulptur sind extra für die Präsentation in Bergkamen neu erstellt worden, teilte Petra Eckardt am Freitag bei einem Pressegespräch mit.
Zur Ausstellung hat die Kamener Gruppe, die derzeit über 15 Mitglieder verfügt, zudem ein Begleitprogramm vorbereitet. Der Auftakt erfolgt am 18. Oktober um 10 Uhr mit einem Kunstfrühstück in der Ausstellung. Am Donnerstag, 8. November, um 15 Uhr lädt die Gruppe zu einer Fotoaktion ein. „Dabei können sich Besucher vor ihrem Lieblingsbild ablichten lassen, um eine bleibende Erinnerung mit nach Hause nehmen zu können“, lädt Petra Eckardt ein. Damit auch junge Kunstfreunde angelockt werden, lädt Künstlerin Karin Seim am 17. November um 14 Uhr Kinder ein, Specksteine zu bearbeiten und so selbst Kunstwerke zu erschaffen.
Eröffnet wird die Ausstellung am morgigen Sonntag, 7. Oktober, um 11.30 Uhr in der Galerie sohle 1, Jahnstraße 31 in Bergkamen-Oberaden. Die Werkschau ist bis zum 25. November zu sehen.
Quelle: kamenweb.de, Christoph Volkmer